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Empirische Studie: Homonegativität an Förderschulen

Legt man die in verschiedenen Studien herausgefundenen Ausprägungen von
Kriterien zugrunde, die eine negative Einstellung gegenüber Homosexualität
fördern, dann dürfte bei Schülerinnen und Schülern der Förderschule mit
dem Förderschwerpunkt Lernen überwiegend eine solche homonegative Einstellung
sichtbar werden.

Wenn etwa vornehmlich Jungen und Männer mit sog. "niedrigem Bildungsniveau"
Homosexualität ablehnen, wie äußert man sich dann an jenen Schulen mit ihrem
überdurchschnittlich hohen Anteil an Jungen? 


Die Masterarbeit von Wilhelm de Terra macht den Versuch, über eine
Fragebogenerhebung die Erfahrungen und Einstellungen von 92 Schülerinnen und
Schülern des 6. und 9. Jahrgangs der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt
Lernen sichtbar werden zu lassen.
Die Befragten äußern sich zu primären (z.B. persönlichen Umgang) wie
sekundären (z.B. Filme) Erfahrungen mit Homosexuellen/Homosexualität sowie
ihrer Einstellung mit Bezügen zum schulischen Raum (z.B. gegenüber einer
lesbischen Lehrerin) und zum weiterem Umfeld (z.B. ob Homosexuelle eine
Mitschuld an Anfeindungen tragen).

Unter
http://bieson.ub.uni-bielefeld.de/volltexte/2010/1777/pdf/MasterarbeitBiSo.pdf

könnt ihr Einblick in die Arbeit nehmen.

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