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Am 6. Dezember durften wir zum ersten Mal am "Tag der Menschenrechte" der Deutsche Post AG in Hamburg teilnehmen. Dort haben wir eine großzügige Spende in Höhe von 2.500 Euro erhalten. Für diese finanzielle Unterstützung, aber auch insbesondere für die Möglichkeit, uns dort zu präsentieren und den guten Kontakt zum RainbowNet der Deutsche Post AG im vergangenen Jahr bedanken wir uns ganz herzlich!
 Organisiert wird der jährlich stattfindende Aktionstag maßgeblich durch die Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie die Abteilung für Unternehmenskultur der Deutsche Post AG. "Schirmherr" im Vorstand der Deutschen Post ist Walter Scheurle, der unserer Geschäftsführerin Diana Ochs auch den symbolischen Scheck überreichte. Mit dem Aktionstag, der in jedem Jahr ein anderes Schwerpunktthema behandelt, setzen die Teilnehmer_innen regelmäßig Zeichen gegen Diskriminierung und unterstützen in diesem Rahmen wechselnde gemeinnützige Organisationen. Das im vergangenen Jahr die Wahl auf Lambda gefallen ist, freut uns natürlich besonders.
 Bereits seit der MILK Messe 2011 bestand ein regelmäßiger Austausch zwischen Lambda und Jürgen Driftmeier von der Deutsche Post AG, der dort für das Diversity Management zuständig ist. Ihm möchten wir abschließend besonders für sein Engagement und seinen Einsatz danken! |
Jugendnetzwerk Lambda fordert Stellungnahme von Hubert Burda Media zur Verleihung des Medienpreises "Bambi"
Laut Pressemitteilung der Hubert Burda Media wird der deutsche Rapper Bushido am 10. November 2011 der BAMBI für Integration verliehen.
Während für die Jury dabei unstrittig zu sein scheint, dass der "erfolgreichste Rap-Musiker Deutschlands (…) ein hervorragendes Beispiel für gelungene Integration" von "Deutschen mit Migrationshintergrund" ist, fiel Bushido in der Vergangenheit insbesondere durch seine homophoben Songtexte sowie diverse Fälle von Beleidigungen und Handgreiflichkeiten gegenüber Homosexuellen und Transidenten auf.
"Wir als Interessenverband homosexueller und transidenter Jugendlicher in Deutschland fragen uns natürlich, wie die Verleihung des BAMBI an eine Person wie Bushido überhaupt mit dem Selbstverständnis des Medienpreises vereinbar ist", so Stefanie Schmidt aus dem Bundesvorstand des Jugendnetzwerk Lambda.
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Legt man die in verschiedenen Studien herausgefundenen Ausprägungen von Kriterien zugrunde, die eine negative Einstellung gegenüber Homosexualität fördern, dann dürfte bei Schülerinnen und Schülern der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen überwiegend eine solche homonegative Einstellung sichtbar werden.
Wenn etwa vornehmlich Jungen und Männer mit sog. "niedrigem Bildungsniveau" Homosexualität ablehnen, wie äußert man sich dann an jenen Schulen mit ihrem überdurchschnittlich hohen Anteil an Jungen? Die Masterarbeit von Wilhelm de Terra macht den Versuch, über eine Fragebogenerhebung die Erfahrungen und Einstellungen von 92 Schülerinnen und Schülern des 6. und 9. Jahrgangs der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen sichtbar werden zu lassen. Die Befragten äußern sich zu primären (z.B. persönlichen Umgang) wie sekundären (z.B. Filme) Erfahrungen mit Homosexuellen/Homosexualität sowie ihrer Einstellung mit Bezügen zum schulischen Raum (z.B. gegenüber einer lesbischen Lehrerin) und zum weiterem Umfeld (z.B. ob Homosexuelle eine Mitschuld an Anfeindungen tragen).
Unter http://bieson.ub.uni-bielefeld.de/volltexte/2010/1777/pdf/MasterarbeitBiSo.pdf
könnt ihr Einblick in die Arbeit nehmen.
Bei weiterführendem Interesse an dieser Studie schickt einfach eine Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Besuche uns von überall aus! Wer Lambda auf seinem "Apfelhandy" oder einem anderen Smartphone ständig dabei haben will, kann sich jetzt glücklich schätzen: Mit Lambda::mobil surft ihr jetzt ganz bequem durch unsere Seiten.
Und das beste ist: Eine kryptische Adresse muss sich niemand merken, alles bleibt beim Alten - lambda-online.de .
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Anträge des Bundesvorstandes zur Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung möge folgendes beschließen:
Anerkennung und Aufnahme des Jugendnetzwerk Lambda Sachsen-Anhalt als ordentlichen Landesverband des Jugendnetzwerk Lambda e.V. Köln, den 5.10.2011 Der Bundesvorstand des Jugendnetzwerk Lambda e.V.
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Änderung des Termins und damit Verlängerung des Bewerbungsschlusses!
Unsere Jugendbegegnungen organisieren und gestalten sich nicht von alleine. Teamer_innen sind gefragt, und du kannst eine-r davon sein!
Vom 30. März bis 01. April 2012 findet die Schulung von Lambda für Interessierte im Alter von 18-30 Jahren in Bonn statt. Dort hast du die Möglichkeit, mehr über das Leiten von Jugendbegegnungen, deine Rolle als eventuell zukünftige Teamer_in und deine eigenen Fähigkeiten zu erfahren.
Interesse? Dann geht es hier weiter:
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Vergangene Woche haben Gerichte in Kalifornien und in Mexiko-Stadt die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben als legitim erklärt. Wir, das Jugendnetzwerk Lambda e.V., begrüßen diese Entscheidungen, die wegweisend sind für alle weiteren Entscheidungen hinsichtlich der Öffnung der Ehe weltweit.
In Deutschland dagegen werden Schwule, Lesben und Transidente durch die Gesetzgebung noch immer diskriminiert: Zwar besteht in Form der „Eingetragenen Partnerschaft“ eine gesetzliche Basis zu "heiraten", wichtige Rechte werden Schwulen, Lesben und Transidenten aber weiterhin verwehrt.
So gibt es keine generelle Möglichkeit der Adoption durch eingetragene Partner_innen, sondern lediglich die Erlaubnis, das leibliche Kind des_r Partners_in zu adoptieren. Außerdem bestehen vor allem im Steuerrecht noch weitreichende Unterschiede zwischen den Rechten eingetragener Partner und heterosexuellen Eheleuten.
Daher fordern wir, das Jugendnetzwerk Lambda e.V., mit Blick auf die aktuelle Öffnung der Ehe in Kalifornien und in Mexiko-Stadt, aber auch auf die schon länger bestehende Gleichstellung in Ländern wie Belgien, den Niederlanden oder Spanien, nicht nur die rechtliche Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe in allen Bereichen, sondern eine generelle Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben. Sollte die bisherige sprachliche Trennung zwischen homo- und heterosexuellen Lebenspartnerschaften fortgeführt werden, wird die bisherige Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Transidenten weiter fortgesetzt.
Eine Öffnung der Ehe und damit eine vollständige Anerkennung der Identität und Lebensweise von Schwulen, Lesben und Transidenten durch den Staat ist unerlässlich, um einer Diskriminierung ebendieser entgegenzuwirken. |
Junger Radio-Talk kokettiert mit schwul-lesbischen Themen und verpasst eine große ChanceStellungnahme zur Ausgabe der Radiosendung "LateLine" vom Dienstag, den 19.7.2010 mit dem Thema "Schwule und Lesben auf die Straße?".
Müssen Schwule und Lesben in Deutschland heute noch für ihre Rechte auf die Straße gehen? Oder sind CSDs inzwischen nicht eher wie ein buntes Straßenfest?
Diese und ähnliche Fragen stellte Moderatorin Caroline Korneli sich und ihrer Hörerschaft in einer Ausgabe des Jugend-Talkradios "LateLine" am vergangenen Dienstag.
Die Sendung, die laut eigener Aussage "Denken verursacht", griff damit im Kontext der laufenden CSD-Saison ein durchaus spannendes, wichtiges und kontroverses Thema auf – ihrem eigenen Anspruch wurde sie dabei leider nicht gerecht.
Nach einem inhaltlich nur mäßig wertvollen Einstiegsgespräch mit dem bisher einzigen, offen schwulen Fußballer Markus Urban, der diese Plattform wie gewohnt professionell zur Bewerbung seines Buches nutzte, wandelte sich die Sendung zu einem über weite Strecken inhaltslosen und betont liberalen Plausch ohne besonderen Tiefgang.
Dass Caroline Korneli dabei selbst bisweilen die größten homosexuellen Klischees vom Stapel ließ, schien die unvorbereitet wirkende Moderatorin gar nicht zu bemerken. |
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Text der Petition:
"Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, transsexuelle und intersexuelle Menschen sind in unserer Gesellschaft auch heute noch Anfeindungen, gewaltsamen Übergriffen und Benachteiligungen ausgesetzt. Einfachgesetzliche Diskriminierungsverbote haben die rechtliche Situation der Betroffenen zwar verbessert. Die fehlende Berücksichtigung in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes (GG) wirkt sich aber bis heute negativ auf die gesellschaftliche und rechtliche Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, transsexuellen und intersexuellen Menschen aus. Ein ausdrückliches Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz schafft eine klare Maßgabe für den einfachen Gesetzgeber. Letztlich steht es für das deutliche Bekenntnis, dass Gesichtspunkte der sexuellen Identität eine ungleiche Behandlung unter keinen Umständen rechtfertigen können."
Ich möchte Sie über eine wichtige Epetition informieren. Bitte unterschreiben Sie und versenden Sie es weiter. Bis zum 3.3.2010 müssen 50000 Stimmen erreicht werden, damit diese Petition angenommen wird.
Mit diesem Link kommt ihr zur Unterzeichnung:
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